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De-Ka-Denz

Wir wollen erschaffen, Neues erkunden, Neues verkünden - uns mit Innovationen profilieren oder einfach dazugehören.

Schon lange geht es nicht mehr allein ums bloße Überleben - viel mehr um das DURCHleben vieler schmerzlicher Ereignisse, die man in melodramatischen Gestiken den Mitmenschen präsentieren kann. Um das Erleben möglichst vieler imagefördernder Begebnisse; um das Kleben längst längst zerrütteter Zwischenmenschlichkeiten und letztendlich um das Bekleben scheintoter Materie mit allerlei Konsumgut.
In einem Anflug von Logorroeh wird uns dein gesammelter Dreck vor die Füße geschissen - und wir, die wir das zur Genüge bereits kennen, tun es mit einigen schmierigen Floskeln ab, dass diese Schweinerei ja niemand aufwischen muss! Dafür sind andere zuständig.
"Alles wird gut, nimms nicht so schwer, da musst du durch, ich auch, komm dreh den Hahn zu und gib mir das Gefühl, die geholfen zu haben"
Hilf mir, hilf, indem du mir sagst, wie recht ich doch habe. Die Welt ist schlecht, die Menschen verlogene Egomanen und die Sonne ist ein verdammter Todesstern, der nur darauf wartet, uns endlich in Feuer und Glut tauchen zu können. Alle sind schlecht, negativ, unschön, nichtsotoll - ich bin natürlich anders, deswegen kann ich davon erzählen. Mir hält niemand einen Spiegel vor, wieso auch, die Welt ist schlecht und nicht ich.

Wie kommt man zu einer pessimistischen Weltanschauung, wie kann die Körper-Geist-Relation so dermaßen aus dem Ruder geraten? Was maßt man sich an, zu bewerten, von einem völlig unrepräsentativen Standpunkt aus?
Ich habe Ziele, habe Ansprüche, habe meine Gedanken zu diesem und jenem - alles beruhend auf dem stetigen Erfahrungspodest, das ich "Ich" nenne, das MICH von DIR unterscheidet und in seiner Komplexität in gewisser Weise einzigartig macht... oder eben nicht.
Jedoch stellt sich mir ein ums andere Mal die Frage nach dem Maß an Subjektivität, das mir in meiner gewollt objektiven Wahrnehmung zusteht. Wieviel "ich denke" und "meiner Meinung nach" verträgt eine nach Einstein völlig "relative" Welt, ohne zu sehr in Konflikt mit anderen Anschauungen zu treten?

Hat es überhaupt einen Zweck, nach jeglicher Art von Sinngemäßheit zu fragen oder ist das vielmehr das bedauernswerte Los eines halbwegs mit Intelligenz ausgestatteten Lebewesens, als welches sich unser eins allzugern bezeichnet? Es mag sich anbieten, ständig dem "wenn", "aber" und "ach hätt ich doch" nachzuweinen - Fakt ist jedoch, dass wir nichts weiter sind, als die nächsten paar Generationen von Zellhaufen, die sich an einem unsichtbaren Band der Zeit entlanghangeln und sich fragen, ob man nicht abbiegen könnte, oder gar umkehren.

Doch der Lauf der Zeit kann und will sich nicht mobilisieren. Nicht dorthin, wohin wir ihn gerne hätten. Vielleicht lässt er sich beizeiten stauchen und strecken - aber nicht in jede beliebige Richtung abwenden. So sehr ich es auch genieße, mein Denken und Handeln mit dem anderer zu vergleichen oder gar gleichzusetzen - so gelingt es doch spätestens dann nicht mehr, wenn ich mir über die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens bewusst werde und mir klar wird, dass mein Verhalten tatsächlich mit dem anderer identisch ist - zumindest in seiner endgültigen Funktion als lebensweiterbringender Parameter, der auf diversen Zielsetzungen und den vorangehenden Erfahrungen basiert.

Losgelöst von jeglicher Konsequent zieht sich nun eine Schleife von damals bis dann. Zieht an den Haaren, zieht das
Gesetz. Mit sich bringt man lediglich ein, zwei Aussichten auf etwas, das die Erwartungen erfüllt - auf dass die Enttäuschung niemals siege, jener unbeliebte Motor des Lebens und seiner Auswüchse, die unsere Namen tragen.
9.6.11 23:36


Primativ!

rot - liebe, leidenschaft, blut, feuer, rache, wut
baum - natur, stärke, wachstum, zukunft, weisheit
dreieck - dreifaltigkeit, geometrie, philosophie, literatur, silent hill, ägypten
rot - rot
baum - baum
dreieck - dreieck
was würde ich nicht alles dafür geben, mein gehirn lediglich für die sicherung und den erhalt meiner existenz und der meiner nachkommen nutzen zu müssen. was würde ich nicht dafür geben, dass es allen menschen so erginge. was soll ich denn mit weitblick, bringt er mir doch nichts in einer kurzsichtigen gesellschaft; was soll ich denn mit weit ausgefahrenen antennen in einer welt aus trampeltieren, die sie wie grashalme einfach in den boden stampfen?
mit schweißnassen fingern presse ich meine handflächen gegen das plexiglas, das mich von dem zirkus dadraußen trennt - mit tränen in den augen sehe ich all diese charaktere ihren auftritt an mir vorüberspielen, verschwimmt mir die sicht so sehe ich sie doch schemenhaft wie eh und je. gedämpft dringt in mein ohr das gesäusel von dasein und dableiben, dabei, davon, dahin - hinweg, hinterher, hinüber - und ich stehe! ich schreie! heiser krächzend bittet das benutzerfreundliche warnsignal eines fehlerhaften systems um ihre aufmerksamkeit.

lange war es mein oberstes ziel, alles zu verstehen, zu erkennen. die wahrheit als solches zumindest in meiner nähe zu wissen und mein handeln mit jener und keinerlei rechtfertigen zu können - keine zweifel mehr! keine leere, die für immer ungefüllt nach ihrem inhalt sucht, alles um sich herum zerfrisst und schließlich das konstrukt in den grundfesten erschüttert und schließlich zu fall bringt - doch so begibt es sich, dass eben dieser kleine funke ein feuer entfacht, dass zu brennen niemals aufzuhören scheint. wer kann das feuer löschen, ist es doch so unverwechselbar eng verwoben mit dem teppich auf den in feinen lettern das wort "leben" gestickt wurde?
ich denke, das ist unnütz. denke, das ist unnütz. denken ist unnütz. das wussten vor mir schon einige andere schlaue köpfe, was soll ich lamentieren, was soll ich repetitv argumentationen hierfür abspielen - es ist eine erwiesene erkenntnis die ich mir nun zunutze mache in dem sinne, als dass sie mir die nutzlosigkeit meiner ganzen existenz vor augen führt. in keinem fall will ich mich der verantwortung entziehen, die mir auferlegt ist eben dadurch, dass andere vor mir ihre synapsen auf bestimmte art und weise zu sozialstrukturen verbanden - das würde sich nichts geben.
doch das ist alles was ich sagen wollte -

herr, mach mich primitiv! das wäre prima
28.3.11 02:00


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