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Mensch ärgere Dich nicht!

crawling from under the skyline all over the world
feelings caught up in time-created cages and now time came back - tension. tension blasts the trap.

throwing puppies, crashing dreams.
reflecting the things passing by, like a big vitrine in a museum -
inside it's like infinite flash and colour that sprinkles the darklighted rooms.



deine augen sind noch geschlossen. du liegst nur da und machst dir gedanken über deine situation, dein sein auf dieser welt.

schon seit längerem ist dein liebesleben stillgelegt, dein freundeskreis schrumpft mit jedem wochenende, das du wiedermal zu hause vergrübelst und dein job hält schon lange nichts mehr für dich bereit außer dem täglichen druck auf den "repeat" knopf.
ist das das "spiel des lebens" oder einfach nur das "gefängnis feld" bei monopoly?

du versuchst dich an das zu erinnern, was du so über deine vorgänger weißt. über die, die aus zeitlichen gründen aus dem spiel ausscheiden mussten. was ist geschehen, was ist schuld daran, dass du heute ein so langweiliges leben ohne blutdrünstige machtkriege und spannende revolutionäre aktionen führen musst?

nunja. wie will man zu einem lösungsansatz kommen, wenn man nicht ersteinmal die beiden jeweiligen extreme austestet - so ist es in der politik, so wie auch in der mathematik und eben auch im leben.



dein ziel ist es natürlich, irgendwie den exakten, optimalen, ultimativen mittelwert zu erreichen. nachdem du jedes extrem ausführlich ausgestestet hast, kannst du beginnen deine somit erlangten erkenntnisse dafür zu nutzen, deine methoden zu verfeinern - die diskrepaz zwischen "worst-case" und "best-case" wird immer geringer und nähert sich theoretisch dem optimum immer mehr an.
THEORETISCH.
theorethisch, ja. aber dir ist auch klar, dass du das leben nicht so zwei bis dreidimensional wie einen einfachen mathematischen graphen mit höhe, breite und länge betrachten kannst - im leben funkt dir eine vierte dimension der zeit dazwischen und stellt dir ab und zu ein paar neue bedingungen in den weg.
das volk will keinen könig mehr, und einfach dasitzen und unzufrieden sein macht es allen mehr schlecht als recht. jetzt kommen willensstarke jakobinermenschen, machen einen auf radikal und bringen alles um, was sich dem willen des volkes (=ihrem eigenen willen) in den weg stellt. hm, der könig ist weg, sollte eigentlich alles ganz prima sein - aber auf dem weg haben sie leider den faden verloren und sind auf eigene faust weiter durch die geschichte gerannt. haben also beide extreme nicht geklappt und als es grade begann sich zu normalisieren kam napoleon und schlug eine unerwartet kurve in den graphen der zeitgeschichte.
dennoch ist eins unabstreitbar: alles entwickelt sich nach einem bestimmten schema. einem schema das darauf baut, erfahrungen zu sammeln und mit dem erlangten wissen etwas optimales zu erschaffen. ja genau, denkst du, das ist evolution. das ist menschheitsgeschichte - aber auch menschengeschichte. dein ganzes leben lang nutzt du deine eindrücke aus der welt um dich herum, um dich in ihr zu intigrieren und deine ziele möglichst konkret zu setzen und zu erreichen. du schaust dir konzepte von anderen ab, probierst sie aus, nimmst das, was du gebrauchen kannst und streckst deine greifarme gleich zum nächsten aus. das wäre die aktive entwicklung. doch auch die eher träge gesamtheit, die dich umgibt beinflusst dein leben, das leben.

wieder kommt dir deine unzufriedenheit in den sinn, dieses gefühl, dass alles schief läuft. zu allem kommen ja auch noch deine inneren konflikte hinzu! - doch was wäre denn wenn du mit einem *schnipps* alle probleme könntest verschwinden lassen, alle konsequenzen deines handelns könntest du mit einem leichten pusten der luft gleich machen und negative gefühle wären mit umlegen eines schalters wie vom erdboden verschluckt?

aus was willst du lernen, aus was willst du neue denkansätze ziehen, was hättest du als optimaler mensch noch für ein bedürfnis, dich und deine umwelt weiterzuentwickeln?
das leben beruht nicht darauf, irgendwann perfekt sein zu wollen - es ist so konzepiert (ganz automatisch), dass es keinen grund gibt, jemals vollends zufrieden zu sein. denn erst dann wäre das leben wirklich sinnlos.

dein kleiner innerer sozialpädagoge klopft dir wohlwollend auf die schulter und ist stolz über deine gedanken von nahezu unbegrenzten möglichkeiten, dein leben "zufriedenstellender" zu gestalten - aber er ermahnt dich auch, die regeln einzuhalten!
wie, es gibt regeln? wie, du darfst nicht ungehindert deinen weg gehen? es ist dir doch klar, dass du andere menschen auf ihren weg möglichst nicht behindern darfst - hätte ja im endeffekt auch nur unnötige soziale hindernisse für dich zur folge. aber was ist denn, wenn sich ein schummler ins spiel geschlichen hat, der anderen in die karten schaut und seine mitspieler zu seinem vorteil in aktiver und passiver hinsicht manipuliert? und was ist, wenn es aber für den großteil der mitspieler keinen nennenswerten oder nachweisbaren nachteil bringt und er so weiter mitspielt und den spielverlauf auf seiner ebene hält? in den spielregeln steht nichts von "moral", zumindest nichts, was irgendeine den spielverlauf fördernde konsequenz hätte.
du kannst die leute verstehen, die sagen "wenn der das (nicht) macht, dann mach ich das auch (nicht)" - bis zu dem punkt, wo die allgemein negativen auswirkungen dieses handelns unübersehbar sind und sich trotzdem nichts tut.
du hast eine lücke im regelkatalog gefunden! ein schlupfloch für spielverderber und solche die es werden wollen oder auch nicht.
du für deinen teil holst dir ein paar latten und legst sie dir über das loch, damit du deinen weg weitergehen kannst. damit hast du den weg der aktiven entwicklung erfolgreich weiter beschritten, die welt um dich herum hat sich unter umständen jedoch gar nicht geändert udn es werden immer wieder solcher löcher auftauchen, das geht selbst größeren gruppen von menschen so, die gemeinsam einen weg über die löcher suchen.

draußen geht die alarmanlage von irgendeinem auto an und du beschließt, deinen gedankenfluss erstmal einzudämmen, bis sich die gedanken und gefühle eines tages abermals so sehr aufstauen, dass dein damm bricht und du von gedankenwogen überschwemmt wirst.
ist nicht so schlimm, denkst du, holst dir einen kaffe und fährst los zur arbeit.


expressing impressions to find your way.
crumbeling, wondering -
how come all your pretty handsome lips stay calm,
your eyes wont speak,
your heart wont try to off-beat?

this is where the flowers fade to dust,
this is where i find me when i'm gone.
this is where my green eyes fade to blue,
this is where i start from new.
13.12.09 03:06


Ich ich, trassiere mich!

überall in der welt.
herzsprung, gedankensprung.
man kann weder sagen, was, wo, warum oder wann -
das ist kein zustand, das ist veränderung.


kinder spielen im wald -
währenddessen vergewaltigt irgendein perverser ein paar hundert meter weiter einen wehrlosen altersgenossen.
ein junges mädchen bekommt ein baby -
im zimmer nebenan hat eine alte frau einen herzinfarkt.
der junge mann bekommt einen anruf, er hat den job-
denn sein vorgänger ging wegen gefährlicher körperverletzung in den knast.
ein frischbverliebtes paar beginnt die erste gemeinsame reise -
an der nächsten kurve wartet auf den hund des nachbarn ein grauenvoller tod.

zu schnell kommt man im leben in versuchung, muster zu finden, um damit die welt um sich herum besser verstehen zu können. zu schnell möchte man an bestimmtung und schicksal glauben, weil es einem sicherheit gibt. man muss nicht darüber nachdenken, waswowarumwann, denn alles ist durch die faktoren a-z sowieso unvermeidbar.

lange habe ich selbst gedacht, zumindest den überblick über mich selbst zu haben. ich kann mich selbst bestimmen und weiß was ich tue und wowarumwann - doch die zeit hat mich eines besseren belehrt. zu oft habe ich das gute alte was-wäre-wenn-spiel gespielt, um noch an bestimmung zu glauben.
was wäre das denn für eine bestimmung, wenn sie mir nicht gut tut?
klar ist - ich kann nicht alles erfassen um damit alles zu verstehen. ich erfasse auch nicht alles, was ich erfassen kann, sondern lediglich das, was ich will - und das ist ein bruchteil von dem, was tatsächlich IST. folglich ist jede entscheidung die ich treffe, jede handlung meinerseits, nicht mehr als der versuch unendlich viele unbekannte bedingungen zu erfüllen.

uhlala! es ist mal wieder "mathe-mit-dem-leben-vergleichen"-zeit! (hier dramattische gallileo-musik)
man stelle sich ein mathematisches problem vor. gesucht ist eine funktion, die dieses problem löst. gegeben sind weder bedingungen noch hinweise - lediglich die ausgangs- und die zielsituation sind bekannt.
das kommt mir bekannt vor.
ich habe ein problem. ich suche schon lange nach der lösung. ich weiß genau, was jetzt ist und wie es sein soll - und jetzt?
fakt ist, dass ich mir die bedingungen selbst erschließen muss, um dann zur annährend richtigen lösung zu kommen. je mehr "variablen" ich definiere, desto optimaler.
in der mathematik ist das alles nicht so schwer. die welt der zahlen und buchstabn ist fassbar, festgelegt. wenn eine gleichung JETZT (eine fliege summt um mich herum) 2x+3 ist, dann ist sie auch in 5 minuten noch 2x+3 - wobei sich die faktoren im leben leider jeden moment verändern.
JETZT (telefon blinkt) ist in dem moment schon wieder vorbei, in dem du es gelesen hast also kann dieses JETZT (werbung fängt an) nicht das selbe JETZT (icq nervt) sein wie zum beispiel JETZT (käsewerbung), weil es wiederum durch andere faktoren beeinflusst wird (blöde fliege ><).

trotzdem sind wir annährend dazu in der lage, unsere probleme zu lösen. manchmal ist es sogar möglich, soviel zu erfassen, dass man vom JETZT (fliege ist immer noch da) auf das DANN (gleich ist sie tot) schließen kann - es ist also nicht unmöglich.
es ist nach mitternacht.
daraus schließe ich - ich sollte müde sein.
ich weiß.. ich bin es nicht.
ich fühle mich gesund.
daraus schließe ich - es sollte mir gut gehen.
ich weiß.. ok, ich weiß es nicht, weil es von minute zu minute anders ist.
ich komme zu keinem ende, ich weiß nicht, wie ich diese denksuppe fertigkkochen soll.

gedankenschranken.
der müdigkeit danken.
hoffnung tanken und
weiter wanken.
.
.
.
ins bett.
11.9.09 00:32


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